nature man people woman
KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

6. Sekten und religiöse Gemeinschaften

Zur Wiederholung:

Wir haben im Kapitel 2 über das Thema „Glück“ gesprochen und gesehen, dass es innere wie äußere Faktoren dazu gibt: Gesundheit, Genuss, Glaube an etwas Höherem, Gemeinschaft und materielles Auskommen.

Im 5. Kapitel ging es um den „magischen Glauben heute“: Gar nicht so wenige Menschen glauben, dass man in die Zukunft sehen kann oder dass man durch bestimmte Rituale seine Zukunft verändern kann oder man mit Verstorbenen Kontakt aufnimmt.

Wenn nun Gemeinschaften die Suche nach Glück mit magischem Glauben vermischen, entstehen neue, manchmal auch nicht ganz ungefährliche Gemeinschaften.

1) Das Wort „Sekte“

Das Wort Sekte bezeichnet so viel wie „Abspaltung“. Das hat zwei Bedeutungen:

  • eine neue Glaubensrichtung entwickelt sich innerhalb einer bestehenden Religion und sie spaltet sich ab. So galt auch im alten Rom das Christentum länger als eine jüdische Sekte, weil sie sich aus dem Judentum heraus entwickelt hatte.
  • die Mitglieder einer Glaubensrichtung spalten sich vom Rest der normalen Gesellschaft ab, sie ziehen sich zurück und nehmen am üblichen Alltag nicht mehr teil.

2) Sekten und Glaubensgemeinschaften

a) Glaubensgemeinschaft

Eine Glaubensgemeinschaft bezeichnet eine anerkannte Lebensart einer Religion. Nehmen wir das Christentum – es gibt durchaus viele Wege, als Christ in Gemeinschaft zu leben:

Innerhalb der verschiedenen Glaubensströmungen: Katholisch, evangelisch, syrisch-orthodox, koptisch, freikirchlich (z.B. Baptisten)Wann ist eine Glaubensgemeinschaft

mit verschiedenen Lebensentwürfen: als Laie in der Gemeinde, als Kleriker in der Kirche, als Mönch oder Nonne im Kloster

b) Merkmale von Sekten – Prüfstein „Freiheit“

Prüfstein „Freiheit“

https://www.km-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/zzz_pdf/2010-03-17_INT_Faltblatt_Sekten[1].pdf

https://sekten-info-nrw.de/media/documents/checkliste-sinrw-faltblatt.pdf

3) Referatsthemen: Sekten und Glaubensgemeinschaften

a) Gesundheit und Selbstoptimierung – neue Gemeinschaften

ein Selbsthilfe-Guru
ein Heilpraktiker als Guru
Scientology – Wissenschaft der Selbstoptimierung?

b) alte Glaubensformen neu belebt

moderne Hexen
Neo-Paganismus

c) Sekten mit indischen Wurzeln

Bhagwan
Weltdiener
Krishna

d) christliche Sekten

Zeugen Jehovas
Mormonen
radikale Christen in Deutschland
radikale Christen: Wunderheilungen
Colonia Dignidad
bibeltreue Christen
Opus dei
Sonnentempler
KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

5. magisches Denken heute…

„Magisches Denken“ ist heute durchaus verbreitet – das geht vom eher harmlosen Aberglauben über die Sterndeutung hin zu „okkulten“ Ritualen.

Aberglaube

Kontakte zu Verstorbenen?

Blick in die Zukunft? (Sterndeutung, Karten legen, Wahrsagerei)

Kontakte zu Gott? (falsche und wahre Propheten)

Übernatürliches Tun (Heilen, Flüche…)

Okkultismus

https://www.bpb.de/lernen/projekte/270404/wahre-welle

person holding red and black snake
KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

4. „Versuchungen“ – vielversprechende Abwege kurz gedacht…

Zur Wiederholung:

Wir haben bislang gesehen, dass uns die Glücksforschung gut zum Thema beraten kann und die Antworten Jesu wirklich vielversprechend sind.

Nun, wenn es immer so einfach wäre: Die Bedürfnispyramide nach Malsow im Blick, Achtsamkeitsübend, der Bergpredigt und Jesu Weisungen folgend durchs Leben. Könnte leicht sein, ist es aber nicht. Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir eben das Richtige nicht mehr im Blick haben und statt „Glück und Heil“ eben „Unglück und Unheil“ erzeugen. Wie kommt das?

1. Was ist eine „Versuchung“?

Zugegeben, das Wort „Versuchung“ ist etwas altbacken – dennoch wollen wir dieses Wort hier genauer untersuchen.

a) Versuch einer Definition

Wir suchen das Richtige und vertun uns dabei – das Wort „Ver-Suchung“ macht das eigentlich ganz schön deutlich. So, wie man sich mit einer Telefonnummmer „verwählen“ kann, kann man auf seiner Suche sich „ver-suchen“. Die Vorsilbe „ver-“ bezeichnet oft einen Irrtum: ver-laufen, ver-tun, ver-raten, ver-sprechen, ver-leugnen, ver-suchen…

Also, du kennst das bestimmt:

  • Ich habe mir vorgenommen, weniger zu streiten. Im Alltag funktioniert das nicht so recht. In vielen Situationen tue ich es doch, ich rege mich auf und streite mich. Was war die Ursache? Was war die Versuchung?
  • Ich wollte ja für die Schule lernen, eine Klassenarbeit stand an. Aber das Handy… Die Versuchung war zu groß.
  • Mein Zimmer musste aufgeräumt werden – aber da kam mir die Verabredung dazwischen, eine echte Versuchung, der ich gefolgt bin.

Also: Versuchungen sind (oft zunächst angenehme) Ablenkungen, die dich von dem, was du eigentlich willst entfernen. Geben wir ihnen zu oft nach, haben wir mit den enstandenen Nachteilen umzugehen: Die schlechte Klassenarbeit, das Chaoszimmer, der immerwährende Streit. Blöd wird es, wenn diese „Versuchungen“ unser Leben bestimmen, nicht wahr?

Aufgabe 1: Überschrift "Versuchungen - viel versprechende Abwege kurz gedacht...". Schreibe die oben stehende Definition von "Versuchung" ab. Wenn dir eine bessere Definition einfällt, schreibe diese auf.

b) Warum wir uns verlaufen – die 7 „Todsünden“ und die Schokoladenfabrik

Warum eigentlich handeln Menschen oft gegen ihre Überzeugungen und erzeugen Unheil und Leid? Persönlich glaube ich nicht, dass jemand bewusst aus reiner bösere Absicht handelt:

  • Wie ist das mit dem Politiker, der Gutes bewirken wollte und nach 10 Berufsjahren sich hat bestechen lassen?
  • Wie ist das mit dem Lehrer, der eigentlich für seine anvertrauten Kinder oder Jugendliche dasein wollte und nach 10 Berufsjahren müde geworden ist oder ungerecht?
  • Wie ist das mit den Eltern, die damals frisch verliebt ein Kind zur Welt gebracht haben und nach 10 Jahren kracht das ganze Familienmodell zusammen bis hin zur Scheidung?
Aufgabe 2: Notiere 5 weitere Beispiele, die beschreiben, wie jemand von seiner ersten Idee abgekommen ist und nun fast das Gegenteil tut.

Ganz streng gläubige oder fundamentalistische Christen sehen in der „Sünde“ oder in der „Todsünde“ eine „Abkehr von Gott“, einen Ungehorsam gegendie 10 Gebote. Etwas milder könnte man sagen: Die „Sünde“ ist eine Tat, die dich und andere vom Lebensglück abbringen, eine „Todsünde“ ist eine Tat, die dein lebendiges Leben sehr beeinträchtigt.

Die klassische, mittelalterliche Theologie benannte 7 Todsünden, oder Gründe, warum wir an uns selbst und andere „schuldigt“ werden. Hier mal die alten lateinischen Begriffe:

  1. Superbia
  2. Avaritia
  3. Luxuria
  4. Ira
  5. Gula
  6. Invidia
  7. Acedia
Aufgabe 3: Überschrift "die klassischen 7 Todsünden". Übernimm die 7 lateinischen Begriffe in dein Heft und finde im Internet die deutsche Bedeutung dazu, z.B. hier.
Aufgabe 4: Was denkst du? Welche drei Todsünden bestimmen unsere Zeit besonders? Was beobachtest du?

Du wirst es kaum glauben – im Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ werden die 7 Todsünden behandelt: 7 Kinder müssen sich bewähren und scheitern an Superbia, Avaritia, Luxuria, Ira, Gula, Invidia oder an Acedia (die Begriffe kennst du ja schon…).

Film in voller Länge: Charlie und die Schokoladenfabrik

Wenn du magst, schau dir den Film hier in ganzer Länge an. Vorsicht: Manche finden den Film einfach nur schräg, manche gruseln sich etwas.

Wenn du nachlesen möchtest, was die Kinder im Film mit den 7 Todsünden zu tun haben könnten, schau mal gerne hier nach.


2. Beispiele

a) Versuchungen im Alltag

Süchte – kurzes Glück

Auf der Suche zum Glück verlieren sich gar nicht wenige Menschen in ihren Süchten: Kaufsucht, Handy/PCsucht, Nikotinsucht, Heroinsucht, Alkoholsucht, Arbeitssucht, Spielsucht, Ess- und Brechsucht. Den Süchtigen gemein ist, dass sie nur schwer selbst aus diesem schädlichen Verhalten herauskommen, auch wenn sie es wieder und wieder versuchen. Gottseidank gibt es da erfolgreiche Hilfsangebote, z.B. vom katholischen Caritasverband in Paderborn (Bitte schau hier mal nach, wenn du betroffen bist oder jemanden kennst. Sprich auch eine Lehrer*in oder deine Schulsozialarbeit an – Süchte sind kein Spaß!)

  • Süchte können kurze Glücksmomente verschaffen, in der Regel schaffen sie aber nur eine Auszeit vom Alltag. Ein Heroinabhängiger, der sich „wegballert“ erlebt eine Pause, weniger Glück…
  • Leider, wenn der Rausch wieder nachlässt, taucht das wirkliche Leben mit seinen Herausforderungen wieder auf.
  • Süchte haben körperliche, finanzielle, berufliche und soziale „Nebenwirkungen“.
Aufgabe 5: Überschrift “Süchte - kurzes Glück”. Beschreibe, wieso Menschen Drogen konsumieren und erkläre, warum wir von einem “kurzem Glück” sprechen.
Aufgabe 6: Schaue auf die “7 Todsünden” zurück. Welche der Todsünden treffen auf das Problem “Sucht” zu? Erkäre.
Beispiel einer harten Droge: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

Niemand sucht sich aus: Heute werde ich Heroinsüchtig. Wie schleichend das gehen kann, erzählt der Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, die Lebensgeschichte der Christiane F.

Netflixserie: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Christiane F.
die wirkliche Christiane F.
es geht auch anders – natürlich High (natural High)

Die Suche nach einer „Pause“, einem „schönen Zustand“ muss nicht bei gefährlichen Genussmitteln enden. Suchtmittel und Suchtverhalten verändern unseren „chemischen Haushalt“: Glückshormone u.a. werden ausgeschüttet und erzeugen tatsächlich einen angenehmen Zustand.

Das geht auch anders: Bungeejumping, Downhill, Yoga, Musik, Tanzen – das sind ganz alltägliche Dinge, die ebenfalls nachweislich unseren biochemischen Haushalt und unser Empfinden verändern. Mit dem Programm “Natural High” versucht man mittlerweile, abhängige Jugendliche zu therapieren.

Atmen, Tanzen, Sport, Liebe… das alles führt zu einem „natural High“, das man bewusst erzeugen kann – ohne Drogen und ohne Nebenwirkungen…

die goldenen Kälber der Werbung – „etwas“, was dich glücklich macht

Wir wissen, dass wir nicht zu viel Schokolade essen sollten, tun es aber doch. Die Werbung für die Schokolade mit der lila Kuh verführt uns so: „M…lka, die zarteste Versuchung, seit des Schokolade gibt.“ Kennst du den Werbespruch?

Unsere bunte Werbewelt spielt damit: Dieses Produkt macht, dass du glücklich wirst. Zu jedem Produkt wird ein erstrebenswertes „Image“ verkauft. Werbung ist meistens nicht ehrlich:

  • „Kaufe diese Zigarette, die 250 giftige und 90 Krebs-erregende Inhaltsstoffe hat“. So sagt man es nicht, sondern so: „Rauchen ist Freiheit….“
  • „Kaufe dieses völlig überteuerte Handy, auch wenn dein altes Handy noch gut funktioniert.“ So sagt man es nicht, sondern so: „Mit diesem Handy bist du „in“, „schick“. Dieses Handy ist Lifestyle und unterscheidet dich von anderen – du bist Besonders.“
  • „Dieses Auto ist besonders groß, verbraucht sehr viel Benzin…“. So sagt man es nicht, sondern so: „Mit diesem Auto bist du jemand Besonderes.“
Aufgabe 7: Überschrift “verführerische Werbung”. Suche dir eine Werbung aus und analysiere: Was ist das Versprechen der Werbung? Was ist die Wahrheit dahinter?

ab hier Baustelle!

neue Gurus – „jemand“, der mich glücklich macht

Die „heiligen Kälber“ beschreiben das, was du dir hinzufügen musst, damit du „besonders“ oder „glücklich“ sein kannst.

Manchmal treten auch verheißungsvolle Menschen auf den Plan: „Ich bin es, der dich glücklich machen kann – mach es, wie ich“. Wir reden von „Influencern“ und – später bei den Sekten – auch von „Gurus“.

b) „Versuchungen“ in der Bibel

„… und führe uns nicht in Versuchung“

„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“.

Adam und Eva – eine verhängnisvolle Versuchung

Jesus in der Wüste – drei ungute Angebote

„Schau nicht zurück“ – das Rätsel der Salzsäule

3. Auf dem Weg bleiben – was wir tun können

a) Die 7 Tugenden – Gegengifte für die 7 Todsünden

Oben haben wir von den „7 Todsünden“ gesprochen – 7 Gründe, warum wir Menschen manchmal nicht das „Gute“ tun. Wer ein bisschen nachforscht, stößt auch auf die „7 Tugenden“ – 7 Gegenmittel und Übungswege, die man pflegen kann.

Aufgabe: Überschrift "die 7 Tugenden". Finde die 7 Tugenden und schreibe sie auf, z.B. hier.
Aufgabe: Welche drei Tugenden findest du am wichtigsten? Notiere und begründe.

b) Konkret:

Kraft des Gebetes – Gottvertrauen üben

Kraft der Meditation – den Kompass bewusst ausrichten

Kraft der Begleitung – du bist nicht allein

Kraft des Fastens – Unabhängigkeit üben

Viele Religionen kennen keine Fastenzeit – sei es der Ramadan im Islam oder österliche Fastenzeit der Christen.

Viele Menschen erleben in der Fastenzeit (auch im Heilfasten) eine gewachsene Klarheit, mehr Energie und eine größere Freiheit. Eine gute Übung!

Für Gläubige ist die Fastenzeit auch eine Zeit, den eigenen Glauben zu „beweisen“.

Aber auch psychologisch macht so eine Fastenzeit einen großen Sinn: Wer sich eine Zeitlang von alten Gewohnheiten löst und gleichzeitig neue Gewohnheiten einübt, kann eine neue Gewohnheit festigen. Du lernst, dass du auch mit weniger Handygebrauch, Kartoffelchips, Netflix oder Fernsehen und mit mehr guter Ernährung, persönlichen Kontakten und Bewegung klarkommst.


Quellen

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/religion/todsuenden-einsatz-im-unterricht100.html

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KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

3. das christliche Versprechen – die Bergpredigt und mehr…

Zur Wiederholung:

Wir haben in den beiden Themenblöcken „Was macht mich glücklich“ und „Aus der Glücksforschung“ und schon gut mit dem Thema „Auf der Suche – Wege zum Glück und Wege zum Heil“ verbunden.

Hier rückt der Christliche Blick in den Mittelpunkt. Was hat Jesus dazu diesen Themen gesagt?

Stunde 1:

1. Glück und Heil – Was bedeutet „Transzendenz“?

Zum Thema Glück haben wir einen Unterschied gemacht: Dinge, die uns kurzfristig glücklich oder zufrieden machen, tragen nicht ungebingt zu einem glücklichen Lebensgefühl bei. Das erklärte uns besonders die Bedürfnispyramide des Psychologen Abraham Maslow. Und es gibt vieles, was wir selber tun und üben können, damit Glück in uns wachsen kann: Selbstverwirklichung, Achtsamkeit und Selbstregulation.

Das sind Themen der Lebenskunst und der bewussten Lebensgestaltung.

Zu unserem Thema gehört dieser Teil: „Wege zum Heil„. Und damit ist etwas anderes gemeint. Was macht uns heile, was macht uns ganz? Herr Maslow hat ja kurz vor seinem Tod 1970 die „Transzendenz“ als mögliches Grundbedürftnis eingeführt: Für viele Menschen gehört es dazu, seine kleine Lebenswelt mal verlassen zu können und sich an das übergeordnete „Schöne, Wahre und Gute“ zu binden, an Werte und Gedanken, die größer sind, als wir selbst und unsere Suche nach Glück.

Hier betreten wir die Bereiche Philosophie, Religion, Spiritualität und Idealismus.

Aufgabe 1: Schreibe die Themenüberschrift "Das christliche Versprechen - die Bergpredigt und mehr…" in dein Heft.
Aufgabe 2: Sich binden an "Transzendenz" heißt, Werte, Ideen und Hoffnungen zu pflegen, die größer sind, als wir selbst. Fallen dir solche Werte und Ideen ein? Notiere. Deine Sätze könnten anfangen mit "Ich glaube an...".

2. Aspekte der Botschaft Jesu

Es ist immer schwierig, die Botschaft Jesu genau kennen zu wollen und es wäre anmaßend, wenn man genau das behaupten würde.

Aber zumindestens ein paar Aspekte können wir zusammentragen, die sicherlich wichtig in Jesu Botschaft sind. Natürlich war Jesus mit diesen – heute noch aktuellen – Fragen vertraut: Wie werde ich glücklich? Was ist Richtig? Wie kann ich Heil erlangen und mit Unheil umgehen?

Mit Blick auf Maslow hat Jesus hier ein wunderbares Angebot in Richtung „Transzendenz“ – er spricht vom „Guten, Wahren und Schönen“ und damals wie heute packen seine Worte viele Menschen.

a) die Bergpredigt – das „Programm“ Jesu

Die Bergpredigt in einem Spielfilm: Schätze im Himmel

Jesus war ungefähr 30 Jahre und mit der „Bergpredigt“ begann seine Zeit der Wanderschaft und des öffentlichen Lehrens. Diese Predigt ist weltweit, auch unter Nicht-Christen, bekannt.

Die Bergpredigt findest du im Matthäusevangelium, Kapitel 5 bis 7. Die Seeligpreisungen und das Vater Unser, das er hier weitergibt, gehören zu den bekanntesten Stellen.

Die Bergpredigt in einem Spielfilm: Das höhere Gesetz
Aufgabe 3: Lies die Bergpredigt nach (oder schaue dir die Videos genau an oder höre dieses Hörbuch an). Notiere dir mindestens 10 Kernaussagen - die, die bei dir hängen bleiben. Überschrift: "Jesu Bergpredigt".

b) das Himmelreich hat schon begonnen (Hier und Jetzt)

Im Markusevangelium, Kapitel 1, Vers 15 sagt Jesus „Das Reich Gottes ist nahe“, im weniger bekannten Thomasevangelium wird das mehr betont: „Sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ (Logion 113).

So können wir Jesus Aussagen getrost auf unsere jetzige Lebenszeit beziehen: Er spricht nicht nur von dem, was kommen wird, sondern von dem, was jetzt schon da ist und dasein kann, wenn wir es sehen und geschehen lassen:

Aufgabe 4: Mahatma Ghandi sagte mal "Sei [du selbst] die Veränderung, die du [bei anderen] sehen möchtest". Unter dieser Überschrift notiere mal, was das sein könnte.

Stunde 2 (Aspekte der Botschaft Jesu – Fortsetzung):

c) die Kinder als Vorbild

Die Menschen damals schlugen sich mit den wildesten Phantasien herum: Was muss ich können oder leisten, um ins „Himmelreich“ zu kommen? Wer von uns könnte dort der Beste und Größte sein?

Im Matthäusevangelium, Kapitel 18, Vers 1-4 wird dazu Folgendes erzählt:

„In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.“ (Mt 18,1-4)

Aufgabe 5: Überschrift "die Kinder und das Himmelreich". Denke mal schriftlich nach: Die Menschen fragten Jesus danach, "wer der Größte im Himmelreich" sein könnte. Welche Antworten hätten sie wohl erwartet? Warum stellt Jesus als Antwort ein Kind als Vorbild vor?

d) Gebot der Liebe – „Feind“ sind auch gemeint…

Die gläubigen Menschen zur Zeit Jesu kannten eine Unmenge an Geboten und Verboten. Und natürlich fragten die Menschen nach: Jesus, was ist (deine Meinung nach) das wichtigste Gebot? Im Markusevangelium Kapitel 12, Vers 28-31 liefert Jesus eine doppelte Antwort. Darin benennt er als erstes den wichtigsten Text des Judentums: „Höre, Israel…“. Und dann fügt er noch ein zweites Gebot hinzu.

Aufgabe 6: Überschrift "das Gebot der Liebe". Finde die Textstelle Mk 12, 28-31 (Markusevangelium, Kapitel 12, Vers 28 bis 31) und schreibe es auf.

Mit dem Gebot der Nächstenliebe meint Jesus übrigens nicht nur die eigene Familie oder die Verwandschaft, er predigt auch, dass wir „unsere Feinde“ lieben sollen. Und Jesus hat uns vorgemacht, wie das geht: Als er am Kreuz gequält wurde, konnte er noch für die römischen Soldaten beten.

Aufgabe 7: Überschrift "Feindesliebe". Finde die Textstelle LK 23, 34 (Lukasevangelium, Kapitel 23, Vers 34) und schreibe sie auf.

f) seine Talente pflegen

In der Bibel gibt es eine wundeschöne Geschichte: 3 Menschen bekommen Geld und haben den Auftrag, gut damit umzugehen. Die ersten beiden benutzen das Geld, um Werte zu schaffen – sie kaufen etwas davon, damit es Früchte bringt. Der Dritte hat Angst, er vergräbt es, damit es ja nicht verloren geht.

Das Geld, das die drei Menschen erhielten, waren keine amerikanische Dollar, keine englisch Pfund und keine Euros. Die Währung hieß „Talente“: Jeder Mensch hat ganz eigene Talente und Begabungen und wir sollen sie nutzen und einbringen, damit Gutes entsteht. Wir sollen sie nicht ängstlich verbergen.

Nun schau dir das Gleichnis mal an:

Aufgabe 8: Überschrift "Das Gleichnis von den geliehenen Talenten". Was sagt die Geschichte aus? Wie sollen wir mit unseren Talenten umgehen?
Aufgabe 9: Was sind deine Talente?
woman and child playing on green grass field near mountain
KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

2. Aus der Glücksforschung – echte und unechte Wege…

Zur Wiederholung:

Im ersten Baustein „Was macht mich glücklich?“ haben wir über das Glück schon etwas nachgedacht: Jede(r) wünscht es sich selbst und auch anderen („Herzlichen Glückwunsch“) und wir unterscheiden „Glücklich sein“ vom „Glück haben“. Wenn man Glück hatte, kommt ein kurzes Glücksgefühl auf. Wenn man glücklich ist, ist es ein dauerhafter zustand.

Was trägt zu unserem Glück bei? Was können wir dazu beitragen?

1. „Glück“ psychologisch gesehen

Der Zweig der „Glücksforschung“ hat hier einige nachvollziehbare Ergebnisse ans Tageslicht gebracht. Besonders nachdenklich machte es, als man die Menschen in Bhutan als die glücklichsten Menschen der Erde identifizierte.

Und Bhutan ist kein Land des Reichtums oder der wirtschaftlich besonderen Errungenschaften. Wir kommen dem Glück auf die Schliche – es gibt neben äußeren Faktoren auch innere Faktoren, die das Gefühl von Glück nähren. Wenn du magst und Zeit hast, schau dir das Video oben mal an.

Aufgabe 1: Schreibe die Überschrift "Aus der Glücksforschung" in dein Heft.

a) Glück auf verschiedenen Ebenen – innen und außen

Wenn wir es genau betrachten, können wir auf verschiedenen Ebenen glücklich sein, …

innere Ebenenäußere Ebenen
körperliche Ebene: Gesundheit, Fitness, Freiheit von Schmerz… ICH BIN BESCHWERDEFREI.

geistige Ebene (Verstand und Gefühl): Unser Verstand und unser Gefühl ist auf etwas ausgerichtet, was ihm Freude macht und z.B. Freundschaften und schöne Ereignisse erschaffen in uns ein glückliches Gefühl. ICH KANN GENIEßEN.

spirituelle Ebene: Ein Gefühl der Verbundenheit mit einer Religion, einem Ideal und Überzeugungen trägt zum Glücklichsein bei. ICH FÜHLE ETWAS HÖHEREM VERBUNDEN.
materielle Ebene (Wohlstand und Sicherheit): Wir leben in Sicherheit, ohne Krieg, haben ein Dach über dem Kopf, kommen finanziell gut über die Runden – das Gefühl von Sicherheit trägt zum Glücksempfinden bei. ICH BIN AUF MATERIELLER EBENE SORGENFREI.

soziale Ebene: Wir leben in Beziehungen in der Familie, mit Freunden, Kolleg*innen und Nachbar*innen. Das soziale Miteinander trägt sehr zum Glücklichsein bei. ICH GEHÖRE DAZU. ICH LIEBE UND ICH WERDE GELIEBT.

Wir haben 5 Ebenen des Glücks gefunden und sie nach „innen“ und „außen“ voneinander unterschieden.

Aufgabe 2: Erkläre die Unterscheidung von "innen" und "außen".
Aufgabe 3: Schau dir die 5 Ebenen genau an und überlege Beispiele, wie auf jeder der Ebenen Un-Glück passieren kann.

b) die Bedürfnispyramide – was wir brauchen (Maslow)

Der Amerikanische Psychologe Abraham Maslow ist mit seinem Modell der „Bedürfnispyramide“ berühmt geworden: Was veranlasst Menschen überhaupt, zu handeln?

Er behauptete, dass alle Menschen dieselben Grundbedürfnisse hätten und dass jeder Mensch auf unterschiedliche Weise handelt, um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Ich würde sagen, dass darin auch ein Schlüssel zum Glücklichsein liegt: Alle Bedürfnisse sind erfüllt…

Aufgabe 4: Überschrift „Bedürfnisse“. Schreibe einmal mindestens 10 Bedürfnisse auf, von denen du glaubst, dass alle Menschen sie haben. Nimm dir Zeit, nachzudenken.

Nun kommen wir zur Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Zur Einführung schau dir dieses Video an:

Nun finde im Internet ein Bild der Bedürfnispyramide von Maslow, achte darauf, seine letzte erweiterte Version von 1970 zu finden (hier steht „Transzendenz“ an der Spitze).

Aufgabe 5: "Zeichne die Bedürfnispyramide in dein Heft ab". Überschrift: Die Bedürfnispyramide nach Arbaham Maslow (1970).
Aufgabe 6: Finde zu den 8 Grundbedürfnissen Beispiele. Wörter wie "Transzendenz" oder "kognitive Bedürfnisse" musst du bestimmt dazu nachschlagen.

2. Tipps zum Glücklich sein

So ist „Glücklichsein“ etwas, wozu man beitragen kann – manchmal vergessen wir das und warten auf das nächste „Glück gehabt!“.

Glücklichsein lässt sich nicht anschalten, wie eine Lampe, aber man kann selbst vieles dafür tun, damit das Gefühl wächst und entstehen kann. Schauen wir mal, was kann man tun?

a) Tipps mit Maslow – Selbstverwirklichung

Schau dir noch mal die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow an.

Aufgabe 7: Überschrift "Tipps zum Glücklichsein - Abraham Maslow". Schaue dir alle 8 Ebenen der Bedürfnispyramide an und finde je 3 Tipps, damit das jeweilige Grundbedürfnis gestillt werden kann.

b) Achtsamkeit – genussvolle Dankbarkeit pflegen

Die Literatur ist voll davon: Menschen auf umwundenen Wegen dem Glück hinterher. Zu beginn mal zwei Videos dazu:

„Das Gleichnis vom verlorenen Sohn“ (Bibel)
„O wie schön ist Panama“ (Janosch)

In Beiden Beispielen ziehen die Leute aus, um das Glück zu suchen. Und beide male kehren sie heim, um zu erkennen, dass sie schon glücklich hätten sein können, um es nun auch zu sein. Kompliziert? Denke nach…

Also: Manchmal sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir eigentlich schon jetzt glücklich sein können. So sehr sind wir manchal beschäftigt mit den alltäglichen Problemen und Herausforderungen, dass wir uns weniger auf das konzentrieren, was uns glücklich machen könnte. Und bei all diesen Dingen sind wir der Vergangenheit oder mit der Zukunft beschäftigt:

  • Aus der Vergangenheit kramen wir eher die negativen Dinge heraus.
  • Erfahrungen der Vergangenheit projizieren wir in die Zukunft.

Die „Achtsamkeit“ beschreibt die Kunst, im „Hier und jetzt“ zu sein, aufzuhören, über Vergangenes zu grübeln und Zukünftiges zu befürchten.

Wie wunderbar es sein kann, im „Hier und Jetzt“ zu leben, kannst du bei spielenden Kindern beobachten: Voll konzentriert und aufmerksam und zufrieden beim Legobauen…

Aufgabe 8: Überschrift "Achtsamkeit - meine Momente im Hier und Jetzt". Wir haben gesagt, dass wir alle solche Momente kennen. Was sind deine Momente des Glücks im Hier und Jetzt?

Achtsamkeit ist also eine Fähigkeit, die wir alle haben, evtl. aber auf dem Weg ins Erwachsensein verlernen können. „Achtsamkeit“ kann man neu lernen – die Krankenkassen übernehmen sogar Kosten für entsprechende Kurse, so groß sind die Erfolge und Beiträge zu „Glücklich- und Zufriedensein“.

Aufgabe 9: Überschrift "das Konzept der Achtsamkeit".  Schaue dir diese Internetseite mal genau an. Nachher schreibe einen kleinen Text zum Thema "Achtsamkeit". Was denkst du darüber? Folgende Fragen helfen dir:
  • Was ist Achtsamkeit?
  • Wie kann man Achtsamkeit üben?
  • Wer hat ein medizinisch/psychologisches Übungsprogramm zur Achtsamkeit entwickelt? Beschreibe.

c) kurzfristige versus langfristige Ziele – Selbstregulation

Manchmal besteht ein Unglück darin, dass man „nicht weiter kommt“. Man möchte gute Noten in der Schule erreichen und man weiß auch, dass man es eigentlich kann. Manche möchten gerne abnehmen oder sportlicher werden und jeder weiß, wie das geht. Oder man wünscht sich, weniger online zu streiten und man weiß, dass man eigentlich das Handy nur mal ausschalten und nicht auf jede Nachricht antworten – ja sie noch nicht einmal lesen müsste.

Wie kommt es, dass wir so oft nicht das tun, was gut für uns wäre? Psychologisch gesehen geht darum: Der Kurzfristige Lustgewinn lässt uns oft unsere Langzeitziele aus den Augen verlieren. Schau dir mal folgendes Experiment mit Kindern an:

Manche Forscher verfolgen diese These: Wer seine kurzfristigen Bedürfnisse regulieren („Ich will die Süßigkeit JETZT) und ein langfristiges Ziel wach halten kann („Ich bekomme mehr Süßigkeiten, wenn ich jetzt verzichte“), wird vermutlich ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben führen: „Ich könnte die Süßigkeit jetzt essen. Tue ich nicht, weil ich später mehr davon habe.“

ICH KÖNNTE… ICH TUE ES ABER NICHT, WEIL..

Die Fähigkeit, Bedürfnisse aufzuschieben und auszuhalten scheint also ziemlich wichtig zu sein. Mal ein Beispiel:

ICH KÖNNTE im Unterricht mit meinem Nachbar quatschen oder ihn ärgern – das würde mir jetzt Spaß machen. ICH TUE ES ABER NICHT, WEIL ich meinem langfristigen schulischen Ziel damit widerspreche.

Aufgabe 10: Überschrift "kurzfristige versus langfristige Ziele: Selbstregulation". Finde mindestens 5 weitere Beispielsätze (ICH KÖNNTE... ICH TUE ES ABER NICHT, WEIL...). Beispiele unten:
  • Jeden Abend Chips essen – abnehmen wollen…
  • Fernseh schauen – Sport treiben wollen…
  • Am PC zocken – am Distanzunterricht teilnehmen wollen…
  • Handy nutzen – Konsum einschränken wollen…
  • Drogen konsumieren (Zigaretten, Alkohol….) – Suchtfrei sein wollen…

ICH KÖNNTE JETZT… ICH TUE ES ABER NICHT, WEIL… Das könnte auch ein Motto für die jährliche Fastenzeit vor Ostern sein. Eine Übung…

Märchenzeit: Frau Holle – vom Glück und vom Pech…

Zum Schluss noch ein Schmankerl:

Das erste Mädchen erledigt seine Herausforderungen und wird mit Gold belohnt, das zweite folgt seiner Unlust: Es tut nichts und erhält am Ende „Pech“. Richtig: Es geht um das Märchen „Frau Holle“.

Mit dem Wissen um „Selbstregulation“ kannst du das Kindermärchen bestimmt etwas tiefer verstehen:

japanese lucky coin cat
KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

1. Was macht mich Glücklich?

1. Eine einfache Frage zum Start: Was macht dich eigentlich glücklich?

Zuerst einemal eine vielleicht ganz einfache Frage: Was macht dich eigentlich glücklich?

Aufgabe 1: Überschrift "Was macht mit glücklich". Nimm dir 5 Minuten Zeit und schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt.
Aufgabe 2: Überschrift "Die drei Wichtigsten". Stell dir vor, du darfst aus deiner Liste drei Dinge wünschen. Was wären die drei Wichtigsten Dinge, die du zum Glücklichsein brauchst? Schreibe auf und begründe: Warum?

2. Jede(s) ist seines eigenen Glückes Schmied?

Aufgabe 3: Schau dir deine "drei Wichtigsten" noch einmal an. Kannst du etwas dafür tun? Wenn ja, was? Überschrift: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied?"
Aufgabe 4: Schaue dir das Video zum Thema an. Notiere, in wie weit "Glück" vorbestimmt ist und was wir selber tun können.

3. Glück haben – glücklich sein… ein feiner Unterschied

Vielleicht noch ein wichtiger Gedanke, auf den uns unsere Sprache hinweist:

  • Ich bin glücklich.
  • Ich habe Glück.

Erich Fromm hat darüber sogar ein Buch geschrieben „Haben oder Sein“. Wenn du magst, kannst du hier über das Buch etwas erfahren.

Aufgabe 5: Überschrift "Glück haben oder glücklich sein?". Sammle Beispiele für beide Aspekte und überlege: Macht es dauerhaft glücklich, wenn man Glück hatte?
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Aktuell, Religion 08, KR 08-3 Auf der Suche zum Glück - Wege zum Heil

KR 08-3 Auf der Suche: Wege zum Glück – Wege zum Heil

Auf der Suche: Wege zum Glück – Wege zum Heil…

Ach, wie geht es uns eigentlich gut: Wir sind geboren in einem der reichsten Länder der Erde, unser Schul- und Bildungssystem hilft uns auf dem Weg ins verantwortungsvolle Erwachsensein mit Beruf und vielleicht auch einer eigener Familie. Vielleicht haben wir „Glück gehabt“, aber macht das auch glücklich?

Eigentlich wünschen die meisten von uns, glücklich zu sein, sich heile und ganz zu fühlen, einen Lebenssinn zu erkennen und wir suchen nach einem „richtigen“ Leben. Wie finden wir unseren eigenen Weg zum Glück und Heil? Bei Planet Schule gibt es ein tolles Video dazu:

https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9182